Pflegeunterstützungsgeld

Seit dem 1. Januar 2015 erhalten Arbeitnehmer für die zehntägige Auszeit eine Entgeltersatzleistung: das Pflegeunterstützungsgeld. Dies gilt auch für Minijobber.

Als Pflegeunterstützungsgeld zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts oder 100 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts, wenn in den letzten zwölf Kalendermonaten vor der Freistellung eine beitragspflichtige Einmalzahlung gezahlt wurde.

Das Pflegeunterstützungsgeld darf das Höchstkrankengeld von 103,25 Euro (2018) nicht überschreiten. Außerdem werden Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entrichtet. Die Leistungen werden von der Pflegekasse des Pflegebedürftigen erbracht.

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